Philosophie

HORIZONT

Analog zur derzeitigen Entwicklung im Freizeitsport zeichnet sich in gleicher Weise auf dem Gebiet des Tanzes eine verstärkte Hinwendung zum prozessorientierten Handeln und Erleben ab. Das Entdecken und Erproben eigenständiger tänzerischer Fähigkeiten im Zusammenhang emotionaler, psychosozialer und kommunikativer Aspekte rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Im Unterschied zu eng gefassten stilistischen Prägungen und kurzlebigen, auswechselbaren oder nur konsumorientierten Trends steht gerade hier das elementare Bedürfnis nach dem puren tänzerischen Bewegungserlebnis, die Initiative zur eigenen Gestaltung, das Entdecken der eigenen Ausdrucksfähigkeit auf der Basis elementarer Bewegung im Zentrum.

 

KONZEPT
Das über Jahrzehnte gewachsene und bewährte künstlerisch-pädagogische Konzept Elementarer Tanz, ist ein eigenständiger Zweig des Freien Tanzes der 20er Jahre, von der deutschen Tänzerin, Choreografin und Pädagogin Maja Lex (1906-86) begründet.
Bestimmend für pädagogische wie künstlerische Bildung ist, gestern wie heute, die kreative Auseinandersetzung mit tänzerischer Bewegung, Musik und Rhythmus. Im Vordergrund der Arbeit stehen Methoden einer alternativen Körperschulung, die - auf der methodischen Grundlage der Strukturierten Improvisation - fließend in den Prozess des kreativen Schaffens überleitet. Sie ist Inspirationsquelle und verbindet im Sinne der Ganzheitlichkeit Trainings-form, Körper-, Sinnesschulung sowie choreografische Arbeit. Eine stilprägende Technik wird ausgeschlossen.
Der Elementare Tanz ist damit nicht nur ein fundiertes theoretisches Konstrukt, sondern lebt von seiner vielfältigen Einsetzbarkeit, sowohl traditionell in der Hochschule wie auch in der Schule und Institutionen des Freizeitbereichs mit Laien aller Altersstufen aber auch mit Semiprofessionellen oder Professionellen. Die Offenheit im Unterrichtsprozess, der Dialog über die Bewegung zwischen Lehrendem und Lernendem ermöglicht für alle Beteiligten einen Zugewinn an positivem Erleben, Erfahrung und professionellem Wissen.
Zentrale Inhalte sind: Technik, Improvisation, Komposition, Rhythmisch- und Musikalische Grundlagen und Theorie. Der Lehrstil folgt einem festen Konzept und bietet gleichsam Freiraum für Individualität, Austausch und konstruktive Kritik. Er ermöglicht individuelle Förderung bei intensiven Gruppenprozessen.
AbsolventInnen des Studiengangs Elementarer Tanz an der DSHS Köln sind in bedeutenden Positionen tanzend, pädagogisch und/oder choreografisch tätig oder sehr erfolgreich im Bereich Performance sowie verwandten Fachgebieten wie Tanztheater und Musiktheater.

WERKSTÄTTEN
Die Werkstätten spiegeln die Arbeitsschwerpunkte des Vereins und seine Aktivitäten wieder. In Projektarbeit werden ehrenamtlich Themen und Schwerpunkte durch Mitglieder des Vereins organisiert und durchgeführt. Jedes Mitglied ist eingeladen sich an den Projekten zu beteiligen.


Die Pädagogische Werkstatt ...

Die Choreographische Werkstatt ...

Die Wissenschaftliche Werkstatt ...